Existenzgründung in neuen Bundesländern: Tipps für die Selbständigkeit

Existenzgründung in neuen Bundesländern: Tipps für die Selbständigkeit

Für die Förderung von Existenzgründungen können finanzielle und beratungstechnische Hilfen gewährt werden. Eine einheitliche Regelung für die Bundesrepublik gibt es nicht. Die einzelnen Bundesländer haben eigene Hilfsprogramme.

Als zukünftiger Existenzgründer in den neuen Ländern sollten Sie sich vorerst nach Fördermöglichkeiten Ihres Bundeslandes, vielleicht noch für die spezielle Region, erkundigen. Von größter Wichtigkeit ist die individuelle Beratung für Sie als zukünftigem Existenzgründer. Bei solchen Beratungen erfahren Sie auch, wie Sie Fördergelder beantragen. Sehen Sie im Internet nach Beratungen und Seminaren in Ihrer Region.

Unbedingt: Guter Business-Plan

Von unbedingter Notwendigkeit, um Förderungen für eine Existenzgründung zu erhalten, ist die Vorlage eines Erfolg versprechenden Business-Plans. Dieser Plan muss eine Vorzeichnung der notwendigen Finanzmittel, zu erwartenden Erfolge, Art des Unternehmens, des Bedarfs für Produkte oder Dienstleistungen und mehr enthalten. Kein Existenzgründer wird mit dieser Aufgabe allein gelassen. Auf Seminaren gibt es Hinweise und Anleitungen.

In Einzelberatungen kann der Plan erstellt und begründet werden. Eine weitere Voraussetzung ist natürlich die fachliche Eignung und Qualifikation für die jeweilige Gründung. In einigen der neuen Bundesländer, wie beispielsweise in Brandenburg, gibt es eine Gesetzgebung, auf der die Unterstützung für Gründungen basiert. Bei Twitter unter Business on können Sie sich als zukünftiger Selbstständiger mit anderen austauschen und wertvolle Informationen über Wirtschaft und Finanzen erhalten.

Darlehen für Existenzgründungen

Mit Ausnahme der Existenzgründung aus Arbeitslosigkeit, die besonderen Förderungen unterliegt, wird für Ihre Existenzgründung ein Anteil von Eigenkapital erwartet. Dieser sollte mindestens 15 % betragen. Mit der EK-Hilfe können diese Mittel auf bis 40 % aufgestockt werden. Bei Investitionen für die Festigung des Unternehmens können in den neuen Ländern teils bis 75 % der Mittel aufgestockt werden. Die Höchstgrenze für diese Mittel liegt jedoch bei 500.000 Euro pro Antrag. Für die gewährten Darlehen für Existenzgründer werden sehr günstige Zinsen gewährt. So sind die besonderen Darlehen in den ersten zwei Jahren zinsfrei, steigern sich dann vom dritten bis zum fünften Jahr der Tilgung von 3 % bis zu 5 %.

Gefördert werden mit besonderen Mitteln für die Existenzgründung: Selbstständige Gründungen, Übernahmen von Unternehmen, Investitionen in bereits bestehende Unternehmen, Festigungsinvestitionen, Kosten für Markterschließung bei einer langfristigen Bindung des Kapitals.

Bild: panthermedia.net Erwin Wodicka