Up-to-date: Was Heimwerker wissen müssen

Es macht nicht nur besonders viel Spaß sondern es kann sich auch zu einer echten Ersparnis entpuppen, wenn es einen Heimwerker in der Familie gibt. Der geborene Heimwerker kümmert sich einfach um alles. Damit aber nichts schief geht oder gar etwas passiert, sollte sich an gewisse Grundregeln gehalten werden und man muss sich zumindest prinzipiell in den Gebieten auskennten.

Auch mal einen Fachmann ran lassen!

Ein absolutes No go ist der Anschluss eines Starkstromkastens. Das muss und darf nur von einem Fachmann ausgeführt werden. Dieser verfügt über die entsprechende Ausbildung und auch über die Sicherheitsbekleidung sowie Schutzeinrichtungen. Ansonsten ist eigentlich alles erlaubt, wenn Sie die richtigen Werkzeuge und das richtige Geschick dafür haben, denn sonst kann es unterm Strich teurer werden, als geplant. In den unterschiedlichen Baumärkten aber auch im Internet werden Flyer über die verschiedenen Arbeiten angeboten. Alle Materialien sind gleich vor Ort zu erhalten und auch das Gespräch mit einem vom Fachpersonal kann noch so einige Fragen beantworten. News für Heimwerker finden Sie auch in den dementsprechenden Fachzeitschriften, die sehr genaue und detaillierte Auflistungen über die unterschiedlichen Arbeitsschritte aufzeigen.

Verschiedene Haustypen haben verschiedene Macken

Beim Heimwerken geht es darum, dass Geld gespart und gerade in einem Haus mehr Eigenleistung, Blut, Schweiß und Tränen stecken soll. Bevor Sie sich aber willkürlich auf eine Arbeit stürzen, sollte ein Plan erstellt werden, welche Arbeiten von Ihnen ausgeführt werden – also was Sie sich zutrauen – und die Arbeiten auflisten, die nur von einem Fachmann erledigt werden können. Bei der Planung ist auch gleich auf die entstehenden Kosten zu achten und am besten rechnen Sie diese auch gleich aus, damit Sie den Überblick behalten und eventuell eine Finanzierung beantragen können. Auch die verschiedenen Haustypen haben verschiedene Macken und Kniffe, die Sie vielleicht gar nicht kennen.

Investieren Sie das Geld in einen Gutachter, der Ihnen detailliert auflisten kann, was gemacht werden muss. Beispielsweise der Austausch der Fenster, die Dämmung der Außenwand um Heizkosten zu sparen, oder aber auch die Erneuerung des Daches. Was Sie mit eventuell ein paar Freunden erledigen können schreiben Sie auf und auch das benötigte Material und die Werkzeuge. Machen Sie eine Gegenüberstellung zu einer Firma und rechnen die Differenz aus. Sie werden sich wundern, was alles gespart werden kann. Vergessen Sie aber nicht die Verpflegung der Helfer mit einzuplanen, sonst stehen Sie am nächsten Tag allein da.

Bild: panthermedia.net Arne Trautmann