Lerntipps zur Abiturvorbereitung

Die Vorbereitung auf das Abitur ist für die meisten jungen Leute eine Zeit von erhöhtem Stress und hohen Anforderungen an ihre Leistungen. Es ist natürlich individuell sehr verschieden, wie Ihre Kinder die Vorbereitung auf das Abitur erleben. Dem einen fällt das Lernen und jede Prüfungsvorbereitung sozusagen in den Schoß, der andere muss von früh bis spät angestrengt büffeln. Die Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur auf 12 Jahre bringt zwar einen Zeitgewinn für Berufs- und Studienbeginn, setzt jedoch auch eine stärkere Komprimierung des zu verarbeitenden Stoffs voraus. Sie tun gewiss Ihren Kindern einen Gefallen, wenn Sie zumindest die günstigsten äußeren Umstände zum Lernen schaffen.

Was dient der Lernatmosphäre im Zimmer?

Je persönlicher die Atmosphäre, desto wohler werden sie sich fühlen und darin gut lernen. Einiges ist jedoch allgemeingültig. Das ist ein Arbeitsplatz, der ausreichend Platz bietet und viel Tageslicht bekommt. Der kleine Schulschreibtisch hat ausgedient. Um effektiv zu lernen brauchen Sie Platz für Papiere, Bücher, Bürozubehör. Ein bequemer Drehstuhl, ergonomisch und verstellbar ist wichtig für entspannte Körperhaltung. Der Monitor sollte in richtiger Höhe und richtigem Abstand von den Augen stehen. Zusatzgeräte wie Drucker und Scanner sollen direkt erreichbar sein.

Ordnung beim Lernen ist so eine Sache

Von Ordnung haben Menschen, junge wie erwachsene Menschen, sehr individuelle Auffassungen. Der eine braucht es übersichtlich und sehr gut aufgeräumt, der andere findet blind alles in seinem kreativen Chaos. Solange sich zwischen allen Dingen, die zum Lernen gehören nicht lauter absolut unnütze Sachen herumtreiben, die jedes Arbeiten unmöglich machen, gewähren Sie dem Schüler bei der Abi-Vorbereitung seine eigene Ordnungsauffassung. Gleiches gilt für das individuelle Stressmanagement. Tipps können hilfreich sein, aber sein Sie nicht böse, wenn der Jugendliche sie nicht unbedingt beherzigt.

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